Ferngesteuert

Ich möchte schreien

Mir mehr Gehör verleihen

Wie ich leide und schier verzweifle

Live und in Farbe

Ertrage ich das Elend tagtäglich

Muss mir mit ansehen

Wie sie in ihr eigenes Verderben rennen

Sie leisten nix, können nix, sind nix

Starren in ihr Telefon

Vernachlässigen die schönsten Jahre

In einem Leben

Das ihnen von unserer Generation

Geschenkt wurde und jetzt wieder

Genommen wird

Durch grenzenlose Verblödung der Medien

Ferngesteuert, fremdgesteuert

Gehirnwäsche einer völlig degenerierten

Oberflächlichen Konsumgesellschaft

Der Gipfel des Abschaums

Schickt doch die armseligen

Bauern ohne geistigen Horizont

Zurück ins Maisfeld

Denn mein Chakra öffnet sich gerade

Ihr behindert mich

In meiner Bewusstseinserweiterung

Zerstört mit eurer Ignoranz

Mein Erbe, Gedanken

Versaut meinen Sohn

Mit eurer dämlichen Ignoranz

Und Faulheit

Selbst zu denken

Überlasst alles demjenigen

Dem ihr niemals das Wasser reichen könnt

Selbst wenn ihr zweihundert

Jahre auf diesem versauten Planeten

Verweilen würdet

In eurer eigenen, mediengestörten

Sumpfwelt

Ohne jeden Anspruch

Auf Weiterbewilligung.

(c) Roman Reischl, 12. Dezember 2020

Schreiben Sie einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Wechseln )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Wechseln )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Wechseln )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Wechseln )

Verbinde mit %s